Ratgeber
So funktioniert der Verzugszinsrechner
Verzugszinsen mit selbst eingegebenem Basiszinssatz, Zuschlag und Verzugstagen nachvollziehbar berechnen.
Berechnungsformel
Verzugszinssatz = eingegebener Basiszinssatz + Zuschlag; Zinsen = Forderung × Verzugszinssatz × Tage / 365.
5.000 € bei 1,52 % Basiszins plus 5 Prozentpunkten ergeben für 30 Tage rund 26,79 € Verzugszinsen.
Was du beim Ergebnis beachten solltest
Das Ergebnis basiert auf deinen Eingaben und den genannten Annahmen. Individuelle Vertragsdetails, steuerliche Besonderheiten oder zukünftige Änderungen können das tatsächliche Resultat beeinflussen. Nutze den Wert deshalb als fundierte Orientierung und prüfe wichtige Entscheidungen zusätzlich anhand deiner Unterlagen.
Häufige Fragen
Welcher Zuschlag gilt nach § 288 BGB?
Grundsätzlich sind es fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Bei Entgeltforderungen aus Rechtsgeschäften ohne beteiligte Verbraucher nennt § 288 Abs. 2 BGB neun Prozentpunkte.
Ist der Basiszinssatz automatisch aktuell?
Nein. Du trägst den für deinen Verzugszeitraum geltenden Wert selbst ein. Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht den Basiszinssatz nach § 247 BGB jeweils zum 1. Januar und 1. Juli; Stand der Quellenprüfung: 16.09.2026.
Ist das eine rechtliche Forderungsprüfung?
Nein. Beginn und Ende des Verzugs, mögliche Teilzahlungen, Schaltjahre und Sonderregeln werden nicht rechtlich geprüft. Das Modell nutzt 365 Tage.
Sind die Ergebnisse verbindlich?
Nein. Der Rechner liefert eine belastbare Orientierung, ersetzt aber keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung ist zustandslos; deine Angaben werden nicht dauerhaft gespeichert.
Passende Rechner
Allgemeine Information, keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.