Steuer & Selbstständige

Stundensatz-Rechner

Mindest-Stundensatz aus Zielgehalt, Fixkosten, Steuer-/Vorsorgeaufschlag und fakturierbaren Stunden bestimmen.

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1 · Angaben2 · Ergebnis3 · Rechenweg

Deine Angaben

Werte anpassen und berechnen. Dezimalkomma und Dezimalpunkt sind möglich.

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Beispielrechnung · passe die Werte an deine Situation an.

Dein Stundensatz muss das tragen

Dein Ergebnis

Mindest-Stundensatz66,50 €
Jährlicher Grundbedarf57.000,00 €
Steuer- & Vorsorgepuffer22.800,00 €
Umsatzbedarf/Jahr79.800,00 €
Deine Werte im Vergleich (Balken zeigen absolute Beträge)
Zielgehalt pro Jahr45.000,00 €
Betriebliche Fixkosten p. a.12.000,00 €
Steuer- & Vorsorgepuffer22.800,00 €

Annahmen & Einordnung

Netto-Stundensatz vor Umsatzsteuer. Der Aufschlag ist ein Planungspuffer, keine individuelle Steuerberechnung. Nur tatsächlich abrechenbare Stunden zählen.

So entsteht dein Ergebnis

Umsatzbedarf = (Zielgehalt + Fixkosten) × (1 + Aufschlag); Stundensatz = Umsatzbedarf / produktive Stunden.

Deine eingesetzten Angaben
Zielgehalt pro Jahr
45000 €
Betriebliche Fixkosten p. a.
12000 €
Steuer & Vorsorge-Aufschlag
40 %
Produktive Stunden p. a.
1200

Zwischenwerte im Rechenweg sind gekürzt. Gerechnet wird mit voller Dezimalpräzision; Geldbeträge werden kaufmännisch auf Cent gerundet, sofern keine gesetzliche Abrundung gilt.

  1. Jährlicher Grundbedarf

    (45.000 + 12.000) = 57.000,00 €

  2. Steuer- & Vorsorgepuffer

    ((57.000 × 40) ÷ 100) = 22.800,00 €

  3. Umsatzbedarf/Jahr

    (57.000 + 22.800) = 79.800,00 €

  4. Mindest-Stundensatz

    (79.800 ÷ 1.200) = 66,50 €

Stundensatz-Rechner

Finde heraus, welchen Stundensatz du als Freelancer:in oder Selbstständige:r wirklich abrechnen musst, um dein Zieleinkommen zu erreichen. Der Rechner berücksichtigt Fixkosten, Steuern, Vorsorge und deine tatsächlich abrechenbaren Stunden.

Warum dein Bauchgefühl-Stundensatz meist zu niedrig ist

Ein häufiger Fehler: Man rechnet „Wunschgehalt ÷ 160 Stunden" und landet viel zu tief. Denn von einem Arbeitstag sind längst nicht alle Stunden abrechenbar – Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung und Leerlauf zahlt niemand. Realistisch sind oft nur 50–70 % der Arbeitszeit fakturierbar.

So rechnet der Rechner

  1. Zielgehalt (netto, das du zum Leben brauchst) festlegen.
  2. Fixkosten des Betriebs addieren (Büro, Software, Versicherungen, Geräte).
  3. Vorsorge & Steuern aufschlagen (Kranken-/Rentenversicherung, Einkommensteuer).
  4. Produktive Stunden pro Jahr schätzen (nicht die Anwesenheitsstunden!).
  5. Gewinnaufschlag für Rücklagen und Puffer.

Ergebnis: dein Mindest-Stundensatz. Alles darunter ist auf Dauer ein Zuschussgeschäft.

Beispielrechnung

Zielgehalt 45.000 € + 12.000 € Fixkosten + ~40 % für Steuer/Vorsorge → ca. 80.000 € Umsatzbedarf ÷ 1.200 produktive Stunden = rund 67 €/Stunde als Untergrenze.

Häufige Fragen

Netto- oder Brutto-Stundensatz? Der Rechner ermittelt den Netto-Stundensatz (ohne USt). Bei Regelbesteuerung kommt auf Rechnungen noch die Umsatzsteuer obendrauf.

Wie viele produktive Stunden sind realistisch? Je nach Branche 1.000–1.400 Stunden im Jahr. Vollzeit-Anwesenheit sind ~1.600–1.800 h, aber selten alle fakturierbar.

Allgemeine Information, keine Steuer- oder Rechtsberatung.

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