Stundensatz-Rechner
Finde heraus, welchen Stundensatz du als Freelancer:in oder Selbstständige:r wirklich abrechnen musst, um dein Zieleinkommen zu erreichen. Der Rechner berücksichtigt Fixkosten, Steuern, Vorsorge und deine tatsächlich abrechenbaren Stunden.
Warum dein Bauchgefühl-Stundensatz meist zu niedrig ist
Ein häufiger Fehler: Man rechnet „Wunschgehalt ÷ 160 Stunden" und landet viel zu tief. Denn von einem Arbeitstag sind längst nicht alle Stunden abrechenbar – Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung und Leerlauf zahlt niemand. Realistisch sind oft nur 50–70 % der Arbeitszeit fakturierbar.
So rechnet der Rechner
- Zielgehalt (netto, das du zum Leben brauchst) festlegen.
- Fixkosten des Betriebs addieren (Büro, Software, Versicherungen, Geräte).
- Vorsorge & Steuern aufschlagen (Kranken-/Rentenversicherung, Einkommensteuer).
- Produktive Stunden pro Jahr schätzen (nicht die Anwesenheitsstunden!).
- Gewinnaufschlag für Rücklagen und Puffer.
Ergebnis: dein Mindest-Stundensatz. Alles darunter ist auf Dauer ein Zuschussgeschäft.
Beispielrechnung
Zielgehalt 45.000 € + 12.000 € Fixkosten + ~40 % für Steuer/Vorsorge → ca. 80.000 € Umsatzbedarf ÷ 1.200 produktive Stunden = rund 67 €/Stunde als Untergrenze.
Häufige Fragen
Netto- oder Brutto-Stundensatz? Der Rechner ermittelt den Netto-Stundensatz (ohne USt). Bei Regelbesteuerung kommt auf Rechnungen noch die Umsatzsteuer obendrauf.
Wie viele produktive Stunden sind realistisch? Je nach Branche 1.000–1.400 Stunden im Jahr. Vollzeit-Anwesenheit sind ~1.600–1.800 h, aber selten alle fakturierbar.
Allgemeine Information, keine Steuer- oder Rechtsberatung.
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